Wer ist online
Wir haben 4 Gäste onlineBesucher
Gestern:55
Woche:69
Monat:313
Gesamt:24546
Kampfkünste rund um den Globus
Kampfsportarten und Kampfkunststile
-
Arnis
(Kampfkunst - Philippinen)
-
Bata
(Kampfkunst - Irland)
-
Bojutsu
(Kampfkunst - Japan - Langstock)
-
Canne
(Stockkampf - Frankreich)
-
Jodo
(Kampfkunst - Japan)
-
Donga
(Kampfkunst - äthiopische Surma)
-
Eskrima
(Kampfkunst - Philippinen
-
Jogo do pau
(Kapfkunst - Portugal)
-
Juego del Palo
(Kampfkunst - Kanaren)
-
Kali
(Kampfkunst - Philippinen)
-
Maculelé
(Kampftanz - Brasilien)
-
Silambam Nillaikalakki
(Kampfkunst - Indien)
-
Shaolin Kung Fu
(Kampfkunst - China)
-
Wing Chun
(Kampfkunst - China)
Bewegungslehre
Generell ist in allen Kampfkünsten das Beherrschen der Bewegungslehre und auch das Gefühl für eine taktisch der Situation korrekt angepasste, natürliche Bewegung von entscheidender Bedeutung.Hierzu gehört die Berücksichtigung der Elemente Distanz, die Ausnutzung der Richtung zum Abfälschen von Kräften und das Ausnutzen der eigenen Beschleunigung durch Zurückziehen der Hand.
Eines der wesentlichen Elemte im Stockkampf besteht darin, dass Körper und Waffe eins sind.Dies erfordert nicht nur, dass jede Bewegung kraftvoll und exakt sein muss, sondern dass sich die Bewegungskombinationen, beim Stock je nach Länge in einigen Details unterscheiden müssen.Nun wird man bei oberflächlicher Betrachtung leicht verführt zu meinen, dies könne nicht so schwer sein, dennoch bedeutet Bewegungsgefühl ein Beherrschen aller drei Raumdimensionen (Höhe, Breite und Tiefe).
In unserer modernen Zeit, in der Computer mehr und mehr den Alltag unserer Kinder und Jugendlichen beherrschen, kann man feststellen, dass das Gefühl für einen dreidimensionalen Raum zunehmend verloren geht und einer zweidimensionalen Welt weichen muss.Jeder Arnisschüler und Lehrer kennt das Phänomen, dass beim Rückwärtsgehen oft die Koordination verloren geht.Einfache Kombinationen, die im Vorwärtsgehen nahezu problemlos trainiert wurden, funtionieren im Rückwärtsgang plötzlich nicht mehr.
Es bedarf langen Übens, bis diese Koordinationsprobleme beherrscht werden und es gehört zum Grundprinzip des Arnis, dass Kombinationen und Techniken in alle Richtungen, ohne nachzudenken, wie im Schlaf funktionieren.
Besonders beim Freikampf machen sich Koordinationsstörungen bemerkbar.Schüler weichen oft nicht schnell und sicher genug zur Seite oder nach hinten aus, wenn der Gegner angreift.Deswegen wirken Abwehr oder Kontertechniken unbeholfen und wenig effektiv.Darüber hinaus wird all zu oft vergessen, dass der Faktor Zeit eine bedeuteutende Rolle für die Bewegung im Raum spielt.Timing und Geschwindigkeit besitzen eine entscheidende Bedeutung für den Erfolg der angewandten Techniken.
| < Zurück |
|---|

